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Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

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  • peter
    antwortet
    AW: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

    Für dich bleibt nur, Lambdagewinde in die Krümmer einschweissen zu lassen. Dann kann man den Autotune Satz von PV anschliessen und das Bike abstimmen. Den Autotune Satz kannst du entweder kaufen, oder das Bike bei einem PV Rüfstand abstimmen lassen. Die haben so einen Autotune Satz.

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  • Steffen Kratzsch
    antwortet
    AW: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

    Hallo,
    wirklich eine tolle Anleitung mit viel Mühe erstellt.
    Ich habe die Anleitung für die PV-1 durchgelesen und habe dabei festgestellt, dass AutoTune nur bei Modellen ab 2006 (wegen der Lambdasonden) funktioniert.
    Wie kann ich denn die perfekten Einstellungen für meine FLSTCI Baujahr 2004 mit der PV-1 erstellen?
    Kann ich die Daten trotzem im AutoTune Modus während der Fahrt aufzeichnen, um sie anschließend mit der WinPV Software zu modifizieren?
    LG, Steffen

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  • bernwolf
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

    herzlichen Dank!!!! :-)

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  • peter
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

    Die komplette Power Vision Anleitung ist ab sofort in meinem Downloadbereich verfügbar: Deutsche Powervision Anleitung - Downloads - Forum für Homeserver

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  • D.Mon
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

    Zitat von peter Beitrag anzeigen
    Dynojet
    [...]
    Ob es auch deutsche Handbücher (zum Beispiel von einem der Importeure) gibt, entzieht sich momentan meiner Kenntniss. Vielleicht schreibe ich selber mal eines...
    [...]
    Quicktune-, Autotune- und Schellstartanleitung gibt es auf deutsch, und zwar hier.

    Was mir aber fehlt, ist eine ausführliche Anleitung.
    Die scheint es aber weder in englisch noch in deutsch zu geben - jedenfalls nicht online.

    Ich würde nämlich z. B. mal gerne nachsehen, welche Sensoren das PV alle auslesen und in Echtzeit anzeigen kann.

    Gruß
    D.Mon

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  • peter
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1, Hardware

    Es gibt manches, was der TTS (noch) besser kann. Zum Beispiel das umstellen der Nockenwellenzeiten. Aber das ist deutlich nicht so wesentlich wie korrekte VE und AFR. Wenn die beiden gut gemacht sind, dann fährt das Bike auch gut.

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  • D.Mon
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1, Hardware

    Ja, Danke.

    Trotzdem noch eine Frage.
    Irgendwo (ich find´s jetzt gerade nicht mehr) hast du vor längerer Zeit mal geschrieben, dass die Einstellungsmöglichkeiten beim TTS umfangreicher sind, als beim PowerVision.
    Ist das noch aktuell oder hat der PowerVision inzwischen aufgeholt?

    Danke und Gruß
    D.Mon

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  • peter
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1, Hardware

    Im Moment würde ich zum Powervision raten, einfach wegen der einfacheren Handhabung. Mehr zu diesem Thema folgt in weiteren Artikeln.

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  • D.Mon
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1, Hardware

    Hallo Peter,

    ich bin zurzeit unschlüssig, ob ich mir ein TTS MT oder ein Powervision für meine Road King 2013 zulegen soll.

    Die Möglichkeit der Lenkermontage finde ich beim PV nicht schlecht.
    Kann man denn mit dem PV alle Einstellungen vornehmen, die man mit dem TTS ändern kann?

    Welche Unterschiede sind sonst noch zu beachten?

    Danke im Voraus und Grüße
    D.Mon

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  • sakbm
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision

    Moin,

    Merci Peter für Deine fundierten Ausführungen.

    Die neueste Firmware Version ist nun schon 2.02-1254 und wird, sobald man den Update Client mit angeschlossenem PV aktiviert, angezeigt und kann runtergeladen werden.

    Grüße

    SAKBM

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  • bernwolf
    antwortet
    Re: Harley EFI (33), Dynojet PowerVision

    Super!!! Danke, dass Du Dich jetzt auch eingehender mit dem PV beschäftigst! :-) Danke für Dein Engagement unf für das, was Du an Wissen uns anderen Usern zur Verfügung stellst!

    Liebe Grüße

    bernwolf

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  • peter
    hat ein Thema erstellt EFI : Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1.

    Harley EFI (33), Dynojet PowerVision 1

    Dynojet

    Die Firma Dynojet macht ursprünglich ihr Geschäft mit Rollenprüfstanden. Dort ist sie (bei Motorrädern zumindest) Marktführer. Ein Prüfstand alleine macht aber wenig Sinn, wenn man bei Einspritzmotoren nicht auch die Einspritzmenge verändern oder anpassen kann. Deshalb gab/gibt es ein Produkt namens Powercommander (jetzt schon in der 5.ten Generation). Das ist ein Gerät, was zusätzlich zur EFI in die Leitung geschaltet wird und nachträglich die Einspritzmenge verändert. Bei Einspritzanlagen, bei denen der Hersteller den Zugang nicht offenlegt, ist diese Methode bislang die einzig gangbare.

    Bei Harleys gibt es aber den Direktzugang, man kann also mit einem Computer (unter Zuhilfenahme eines Programmierdongles) die Einspritzanlage direkt umprogrammieren. Der Vorteil ist evident: Man braucht kein zusätzliches und auffälliges Bauteil zu verbauen. Zudem kann man die vielfältigen Features einer modernen Efi nutzen. Ich habe darüber bereits geschrieben.

    Die bisherigen Marktführer auf diesem Gebiet waren der Screaming Eagle Pro Super Tuner (hier SERT genannt) und der TTS Mastertune. Beide verkaufen den Dongle einzeln, man muss sich das passende Anschlusskabel (und beim SERT auch die Software) extra dazukaufen, wenn man selber tätig werden will.
    http://g-homeserver.com/harley-david...t.html#post378
    http://g-homeserver.com/harley-david...astertune.html

    Zur Funktion des TTS Mastertune und der Harley EFI habe ich bereits genügend geschrieben. Der SERT funktioniert grundsätzlich ähnlich wie der TTS. Was nicht verwunderlich ist, da früher der SERT vom Hersteller des TTS gebaut wurde.


    PowerVision


    Seit 3 Jahren gibt es von Dynojet den Powervision. Im Gegensatz zum SERT und TTS handelt es sich nicht nur um einen Programmierdongle, sondern um einen kompletten Kleincomputer mit Touchscreen. Er sieht aus wie ein Navigationsgerät, das am Lenker befestigt wird. Damit entfällt die Notwendigkeit, zum Tunen einen Laptop dabeihaben zu müssen. Zudem erlaubt der PowerVision auch die Kontrolle der wichtigsten Parameter (AFR, Zündung..) während der Fahrt. Das konnte ich auch mit dem TTS auch, musste aber dafür einen Laptop im Topcase und eine externen USB Monitor am Lenker haben.

    Ich habe die Entwicklung in den letzten Jahren verfolgt und durfte feststellen, dass die Weiterentwicklung dieses Produktes sehr intensiv betrieben wird und der Support für die Benutzer engangiert ist. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass die Qualität der Software vergleichbar gut ist wie bei den beiden anderen Produkten.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: pv_individual_unit_mounted.jpg
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ID: 4161


    Preisvergleich

    Auch der Preis ist mittlerweile sehr interessant geworden. Beim Importeur Micron Systems kostet der PowerVision 489,- Euronen. Fertig zum Programmieren.
    Micron Systems GmbH - Power Vision zur Abstimmung der Einspritzanlage der Harley Davidson Modelle 2006-2011

    Der SERT (32109-08C) kostet 566,- Euronen, dazu kommt aber noch das Kabel (32184-08, $39.95) und die Software (32111-10, $29.95), die aber von Harley mittlerweile nur noch an Händler abgegeben werden soll. Man wäre also insgesamt mit rund 630,- Euronen dabei, falls man die Software und das Kabel überhaupt bekommt.
    32109-08C Screamin Eagle® Pro Super Tuner Kit im Thunderbike Shop
    http://www.harley-davidson.com/en_US...Supplement.pdf

    Der TTS Mastertune kostet 425,- Euros, dazu kommt aber noch das Anschlusskabel (79,- Euros). Damit kostet ein programmierfertiger TTS 504,- Euronen.
    TTS MasterTune Single, HD-Tuningshop

    Den PowerVision, wie auch die anderen beiden Tuner gibt es jeweils für die CAN-Bus (PV-2) und die älteren J-1850 Bus Modelle (PV-1). Bei allen drei Modellen ist auch die Lizenzvergabe identisch: Das Gerät wird beim ersten Programmieren mit der Einspritzanlage des Motorrades verheiratet. Man kann also grundsätzlich mit einem Gerät nur jeweils ein Motorrad programmieren. Der Powervision bietet die Option, weitere Lizenzen nachkaufen zu können ($199,- pro Stück). So kann man mit einem Powervision Gerät weitere Motorräder (entsprechend der Zahl der gekauften Lizenzen+1) programmieren. Das kann für Vereine oder kleine Harley Werkstätten interessant sein. Oder auch nur, um zusätzlich die Harley des Lebenspartners zu programmieren zu können.


    Lieferumfang PV-1, PV-2, Werkstattkoffer PV-TK3

    Die beiden Versionen PV-1 und PV-2 des Powervisions unterscheiden sich nur durch das mitgelieferte Kabel. Der alte J-1850 Bus hat ein 4-poliges Diagnosekabel, der CAN-Bus ein 6-poliges. Dazu kommt dann noch ein handelsübliches USB-Mini Kabel, mit dem man den PV an den Rechner anschliessen kann. Natürlich darf auch die CD mit der WinPV Software und eine kleine gedruckte Schnellstartanleitung nicht fehlen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 4177

    Etwas umfangreicher ist der Werkstattkoffer PV-TK3. Geliefert wird das ganze in einem praktischen Aufbewahrungskoffer, in dem die ganze Hardware und die nötigen Kabel ordentlich verstaut werden können. Mit diesem Koffer kann man alle aktuellen Harleys mit der Delphi Einspritzanlage tunen. Der Koffer enthält neben dem PV selber auch die Kabel für beide Bussysteme, sowie das Autotune Kit (auch für beide Bussysteme). Die Lizenzen für die Bikes müssen aber nach wie vor einzeln nachgekauft werden.
    Dynojet Power Vision Dealer Tools
    Micron Systems GmbH - Autotune Kit für Powervision PV1 an Harley Davidson Modellen

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    Das Autotune Kit besteht aus einer Adapterbox, an der die beiden Wideband-Lambasonden (Bosch LSU 4.2) angeschlossen werden. Diese Signale werden in ein Standardisiertes 0-10V Signal gewandelt, welches der PV lesen und auswerten kann. Solche Geräte gibt es auch von anderen Firmen, aber dieses passt danke des mitgelieferten CAN-Bus Anschlusskabels sofort an den PV.
    http://g-homeserver.com/harley-david...liminator.html

    Das Autotune Kit ist gedacht für ältere Bikes (vor BJ06), die entweder keine eingebaute Lambdasonden haben, oder bei stark leistungsgesteigerten Bikes, bei denen Wert darauf gelegt wird, dass auch die unteren und oberen 20% des Leistungsspektrums (in denen die eingebauten Switching Lambdas nicht arbeiten) durchgemessen werden. Das ist dann aber nur bei extremen Motoren notwendig, für strassentauglichen Maschinen reicht eine Extrapolation der Messergebnisse völlig aus. Im PV wird der Autotune Kit durch die Option Profi Tuning angesprochen. Dazu mehr im Kapitel über Profi-Tuning (kommt noch). Hier nochmal eine Auflistung des Lieferumfangs:

    Aufbewahrungskoffer
    Powervision Display
    USB Kabel
    Je ein Anschlusskabel an Diagnosestecker 4-polig und 6-polig
    Autotune Box mit fest installiertem 4-poligen Anschlusskabel
    Anschlusskabel an PV. Beide Geräte werden über einen eigenen lokalen CAN-Bus verbunden.
    Dazu der passende CAN-Bus Terminierungsstecker für das Autotune Modul
    2 Lambdasonden Bosch LSU-4.2
    Anschlusskabel für Lambdasonden. Die sind nötig, da die Lambdas einen speziellen (grossen) Stecker haben der nicht abgeschnitten werden darf. Die einzelnen Käbelchen am anderen Ende müssen einzeln (mit einem kleinen Schraubenzieher) an die farblich kodierten Klemmen an der Autotune Box angeschraubt werden. (Das hätte man schöner mit einem Stecker lösen können...)
    Je ein Y-Adapter für den 4- und 6-poligen Diagnosestecker, damit der PV und die Autotune Box gleichzeitig angeschlossen werden können
    6- auf 4-poliger Adapter, damit die Autotune Box ihre Spannung auch von einem 6-poligen CAN-Bus Stecker abnehmen kann


    Dieser Koffer wird für Werkstätten angeboten, die öfter mal Bikes tunen wollen. Für das Tuning einer einzelnen Maschine lohnt der Anschaffungspreis nicht. Falls man einen Dynojet Rollenprüfstand sein Eigen nennt, nimmt man den PV-TK1 Koffer. Der hat zusätzlich ein externes Netzteil, mit dem man den PowerVision auch ohne Bordspannung betreiben kann.


    Software WinPV, Firmware Update und LogTuner

    Obwohl man eigentlich alles auf dem kleinen Touchscreen programmieren könnte, gibt es eine komfortabblere Lösung. Eine Software für Windows Rechner namens WinPV. Damit lassen sich (ähnlich wie bei SERT und TTS) alle wesentlichen Parameter graphisch und tabellarisch auf dem grossen Monitor darstellen und ändern. Nach der Änderung wird die Datei auf den PowerVision rückübertragen und kann dann bei der Maschine auf die EFI programmiert werden.
    Micron Systems GmbH - Software und Firmware zum Power Vision

    Die WinPV Software lässt sich kostenlos herunterladen. Sie startet auch, wartet aber dann darauf, dass ein PowerVision Gerät per USB Kabel angeschlossen wird. Näheres, sobald ich den PowerVision da habe. Die aktuelle Version ist 1.0.70.

    Man bekommt sie auf der folgenden Dynojet Seite als 32-bit und 64-bit Version, jeweils für XP, Vista, Win7. Ob die Software auch auf Win 8 läuft, konnte ich bislang nicht testen.
    Dynojet Research Inc.- Power Commander, Automotive Dynamometers, Motorcycle Dynamometers, ATV Dynamometers, Jetkits, Wideband Commander, Wideband Commander 2, WB2

    Auch der neueste Firmware Update für den Powervision lässt sich dort herunterladen. Momentan 1.0.9-1031 bei Micron Systems, 2.0.2-1252 bei Dynojet.com. Den sollte man vor der ersten Benutzung des PowerVision machen um sicherzustellen, dass man die neueste Version verwendet. Im Ordner Start/Powervision gibt es dafür eine kleines Programm namens PV Update Client. Damit werden nicht nur Firmware Updates eingespielt, sondern auch alle anderen Softwarekomponenten upgedatet.

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    Man beachte auch den Hinweis: "Any PV with a Batch Number lower than 110201 (see label on the back the PV) MUST install Critical System Upgrade 1.0.1." Also jeder PowerVision mit einer Herstellernummer unter 110201 (auf der Rückseite) MUSS den Critical System Upgrade machen.


    Der LogTuner (Version 1.2) ähnelt sehr der VTune Software des TTS. Damit wird ein aufgezeichnetes Logfile, bei dem die AFR Werte allesamt auf 14.6 waren, so in eine bestehende Map eingearbeitet, dass die Werte der VE-Tabelle den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst werden.

    Da der PowerVision mit seinem Autotune Feature das mittlerweile On-Board erledigt, hat dieses Programm nur noch akademisches Interesse.


    Dokumentation

    Auf der Dynojet Seite stehen momentan folgende Dokumente zum Download bereit:

    Power Vision Initial Software Setup Guide
    Hier steht, dass man für ein 32-bit Betriebssystem auch die 32-bit Software nehmen muss. Für die 64-bit Betriebssysteme die 64-bit Software. Und wie man die Version seines Betriebssystems feststellen kann.

    Power Vision Quick Start Guide
    Auf 16 reich bebilderten Seiten wird beschrieben, wie man WinPV installiert, den Powervision an die EFI hängt, die vorhandene Map sichert, eine vorkonfigurierte oder Custom Map auf die Efi speichert und stellt zum Schluss ein wenig Zubehör vor (AT-100/AT-200) und einen Visor gegen direkte Sonneneinstrahlung.

    WinPV / Power Vision User Guide
    Das ist die eigentliche Anleitung. Grosse Teile davon sind auch im Hilfe-Menü des WinPV abgelegt. Hier steht zwar, wie die Software funktuioniert. Aber nicht, wie das eigentliche Tunen funktioniertt, welche AFR Werte wo notwendig sind usw. Dafür verwiese ich auf meine Artikel zum TTS. Die Menüs sind sich zwangsläufig sehr ähnlich, so dass man die Erkenntnisse und Ratschläge praktisch 1:1 übernehmen kann.

    WinPV / Log Tuner Detail User Guide
    Das ist genau der obige WinPV / Power Vision User Guide , ergänzt um ein zusätzliches Kapitel zum Log Tuner.

    Autotune for Power Vision Guide
    Das ist die Beschreibung des Autotune Features, das in den Powervision integriert ist. Näheres siehe unten.

    Quick Tune User Guide
    Das ist die Beschreibung des Quicktune Features, das in den Powervision integriert ist. Näheres siehe unten.

    AutoTune AT110/AT-120 Install Guide

    Diese Anleitungen sind nur interessant für Händler, die den Adapter mit den WideBand-Lambdasensoren besitzen. AT110 für J-1850 Bus, AT120 für CAN Bus. Dieses Zubehör braucht man für den Profi-Autotune, der aber im Allgemeinen nicht nötig ist.

    Deutsche Power Vision Anleitung
    Ich habe mir die Mühe gemacht (mit der expliziten schriftlichen Genehmigung der Firma Dynojet), das Power Vision Handbuch ins Deutsche zu übersetzen. Man kann es hier herunterladen: Deutsche Powervision Anleitung - Downloads - Forum für Homeserver



    Montage am Lenker

    Im Lieferumfang ist keinerlei Material beigelegt, um den PV am Lenker zu montieren. Da das aber ausgesprochen Praktisch ist, hier mein Tip: Auf der Rückseite befinden sich vier Gewindeeinsätze M5, welche die exakte Abmessungen für einen RAM-Mount Adapter haben, wie ich ihn auch für meine GPS Navigationssysteme verwende. Diese Befestigungen sind stabil und dämpfen die Vibrationen.

    Während der Fahrt kann man dann bequem die Messwerte der EFI auslesen, um sich so über das einwandfreie Funktionieren der Sensoren zu überzeugen. Dann wird der PV ein Monitor für die OBD-2 Daten, die über den Bus laufen. Das funktioniert übrigens mit jedem Bike, auch wenn es nicht mit dem PV "verheiratet" ist. Damit wird der PV zu einem wertvollen Diagnosewerkzeug bei "unerklärlichen" Motorstörungen. Das ganze ist so praktisch, dass ich schon überlege, den PV fest an meinem Bike zu montieren. Denn ich weiss während der Fahrt immer gerne, was der Motor gerade so macht.

    Ich hatte das RamMount Montagematerial als Restbestände in der Garage (von älteren GPS Geräte). Wer sich so eine Halterung kaufen will schaut zum Beispiel in der Bucht oder hier: Garmin zumo Montagefuß für Motorradhalterung: Amazon.de: Navigation & Car-HiFi

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    Hier ein hübsches Einführungsvideo:




    © 2013 Peter Viczena
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